Genealogie Musolf

Die Vorfahren der Familie Musolf aus Westpreußen, Deutschland und Russland

Notizen


Stammbaum:  

Treffer 351 bis 400 von 6,121

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351 erhielt ein Adelsrenovationsdiplom der Kgl. westpreußischen Regierung Marienwerder d.d. 28.1.1803
Freischulze zu Frankenhagen seit 1769 (eingeheiratet)
Sohn des Beukircher Schulzen 
von Pokrzywnicki, MATTHIAS Franz (I8481)
 
352 Erwarb 1538 das Freischulzengut zu Granau, Kreis Konitz, WPR, Preußen Rhode, Andreas (I5896)
 
353 Es findet sich in den KB von Osterwick kein Sterbeeintrag. Der Name "Christina Brüggmann" ist aber eindeutig, zusätzlich hat das Ehepaar Andreas Brüggmann / Christina nach 1812 keine Kinder mehr bekommen. Brüggmann, Andreas (I810)
 
354 Es findet sich zu diesem Zeitpunkt nur ein Andreas Thiede in Frankenhagen. Daher handelt es sich hier entweder um die erste Ehe oder der Pastor hat sich im Vornamen der Frau bei der Geburt der Kindes vertan. Familie: Thiede, Andreas / Unbekannt, Gretha (F1065)
 
355 Es gibt in Sepólno Krajenskie (Zempelburg) heute eine nach ihm benannte ?Ulica Pokrzywnickiego``, eine Pokrzywnicki-Straße.
Dr. med. (?) (Promotion Universität ...[um 1890] - Herr Nikolai von Pock hat bis jetzt keine Diss. an dt. Unis gefunden!), praktischer
(?) Arzt zu Zempelburg in Westpr. - Granau = Granowo 
von Pokrzywnicki, AUGUST Casimir (I8425)
 
356 Es hat sich nur die Familie Ludwig Eva mit seiner Frau Katharina und den Kindern in Hochstädt angesiedelt. Daher gehe ich davon aus, dass es sich bei Ludwig Eva um den Großvater von Jakob Eva handelt. Unklar ist, welcher der Söhne von Ludwig Eva der Vater von Jacob Eva ist. Meine Wahl fällt auf Nicolaus Eva, allerdings ohne Grund. Erst mit weiteren Daten aus den Archiven läßt sich das Rätsel lösen. Eva, Jakob (I16874)
 
357 Es ist nicht ganz klar, ob es sich hier um Maria Kroll (*1800 in Frankenhagen) oder um Marianna Elisabeth Barbara Kroll (* 1795 in Frankenhagen) handelt. Die Einträge zur Eheschliessung, Tod und Geburt der Kinder variieren im Vornamen der Person, auch die Datümer sind nicht plausibel. Das Thema klärt sich mit den weiterem Lebenslauf der Schwester. Kroll, Maria (I3326)
 
358 Es ist unklar, ob die Mutter Dorothea Musolf oder Agnes Thiede ist. Latzke, Margaretha (I3740)
 
359 Es kommen 2 Peter Brüggmann in Frage :
- Peter Brüggmann, * 1751 in Deutsch Cekzin => Ich tendiere zu dieser Variante : Pfarrer hat sich wahrscheinlich beim Alter um genau 10 Jahre verrechnet. Außerdem wäre Peter älter als seine Ehefrau gewesen. Hinweise ergeben sich vielleicht aus den Taufpaten
- Peter Brüggmann, * 1767 in Deutsch Cekzin 
Brüggmann, Peter (I946)
 
360 Es kommen aus Frankenhagen 2 Joseph Schreiber in Frage:
- Joseph Franz Schreiber (1820_0038)
- Joseph August Schreiber (1820_0042) 
Schreiber, Joseph (I7090)
 
361 Es kommen zwei Personen als Bäutigam in Frage:
1.) Gottlieb Renner, *23.07.1838 in Rosenfeld
2.) Gottfried Renner, *31.03.1851 in Weinau.

Ich gehe davon aus, daß (2.) der richtige Bräutigam ist, weil
1.) Geburtsjahr ähnlich dem der Braut ist.
2.) Im Eintrag der Eheschliessung als auch bei den Geburten der Kinder von Gottfried (und nicht Gottlieb) die Rede ist. 
Familie: Renner, Gottfried / Tefke, Elisabeth (F4383)
 
362 Es liegt ein Dispens 2. Grades vor. Familie: Frögel, Johann / Kirbelwska, Josephina (F4508)
 
363 Es liegt ein Dispens II Grades vor. Familie: Behrendt, PETER Anton / Fröhlke, Rosa (F2853)
 
364 Es liegt ein Dispens vor (Blutsverwandschaft 3. Grades) Familie: Patzke, Johann / Latzke, Agnes (F1258)
 
365 Es liegt ein Dispens vor, da eine Blutsverwandschaft 3. Grades vorliegt. Familie: Hoppe, JACOB August / Otto, Catharina (F3342)
 
366 Es liegt ein Dispens vor. Familie: Krause, ANDREAS Martin / Konitzer, Anna (F4617)
 
367 Es liegt eine Blutsverandschaft 3. und 4. Grades vor. Familie: Isbaner, Johann / Littgard, Maria ELISABETH (F1669)
 
368 Es liegt eine Blutsverwandschaft 3. Grades vor Familie: Ortmann, Andreas / Renk, Anna (F2003)
 
369 Es liegt eine Blutsverwandschaft 3. Grades vor Familie: Ortmann, Peter PAUL / Schreiber, Anna (F2562)
 
370 Es liegt eine Blutsverwandschaft 3. Grades vor. Familie: Musolf, JACOB Ignatz / Behrendt, ANNA Dorothea (F1026)
 
371 Es liegt eine Blutsverwandschaft 3. und 4. Grades vor Familie: Bünger, Georg / Gatz, Anna (F2293)
 
372 Es liegt eine Blutsverwandschaft 3. und 4. Grades vor Familie: Latzke, Johannes / Thiede, Agnes (F2374)
 
373 Es liegt eine Blutsverwandschaft 4. Grades vor. Familie: Wollschläger, Matthias / Behrendt, Marianna (F2460)
 
374 Es liegt eine Blutsverwandschaft 4. Grades vor. Familie: Konitzer, Johann / Tuschik, Barbara ELISABETH (F3961)
 
375 Es liegt eine Blutsverwandschaft vor. Familie: Behrendt, JOSEPH Adalbert / Musolf, Anna Gertrud (F1033)
 
376 Es liegt eine Blutsverwandschaft vor. Familie: Spichal, Matthäus / Schmelter, Marianna (F2327)
 
377 Es liegt eine Blutverwandschaft 3. Grades vor Familie: Nelke, Johann / Renk, Elisabeth (F1555)
 
378 Evangelische Heirat mit Marlies Hintze am 14.10.1967 in der Kreuz-Kirche in Friemersheim (Duisburg)/NW/D Musolf, PAUL Leo (I4354)
 
379 Mit dieser Bemerkung ist mindestens eine lebende Person verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt. Hintze, M.L. (I2533)
 
380 Eventuell die Geburt bei familysearch :
https://www.familysearch.org/ark:/61903/1:1:QP6Q-8LKM

Name Johann Adam Gräber
Geburtsdatum 23 Nov 1761
Name des Vaters Jacob Gräber
Geschlecht des Vaters Male
Name der Mutter Anna Catharina
Geschlecht der Mutter Female
Art des Ereignisses Baptism
Datum des Ereignisses 29 Nov 1761
Ereignisort Hemsbach, Bezirksamt Weinheim, Kreis Mannheim, Großherzogtum Baden, Deutsches Reich
Ereignisort (original) Hemsbach, Laudenbach, Baden, Preußen
Seitennummer 2;3
Partner-Name Evangelische Landeskirche Baden (Germany) 
Gräber, Johann ADAM (I14550)
 
381 Fakten aus dem KB Osterwick:

1.) Am 23.11.1721 heirateten in Frankenhagen Georg Behrendt und Helene Latzke.
2.) Das Ehepaar bekommt 4 Kinder in Frankenhagen, das Erste 1727 (Johann(es)) und das Letzte (Anna Magdalena)
3.) Am 25.1734 heiraten in Frankenhagen Georg Behrendt und Greta Schepler, Tochter des Gregor Schepler.
4.) Das Ehepaar bekomme 4 Kinder in Frankenhagen, das erste im Jahr 1735 (Eva), das letzte Kind 1747 (Gregor)
5.) 14.07.1743 heiraten in Osterwick Georg Behrendt und Helena Renk geb. Schreiber, Witwe des Jacob Renk.
6.) Zu dem Ehepaar finde ich keine Kinder
7.) Am 18.07.1770 stirbt in Frankenhagen im Alter von 80 Jahren ein Georg Behrendt.
8.) Am 23.03.1777 stirbt in Osterwick im Alter von 60 Jahren ein Georg Behrendt.

Ich denke, dass der Georg Behrendt (1.) tatsächlich in 2. Ehe die Margaretha Schepler (3.) geheiratet hat:

- Es paßt zeitlich, ebenso finde ich keine Überschneidungen bei den Taufen der Kinder.
- Der Ort ist in beiden Fällen Frankenhagen.
- Ich finde keinen Hinweis auf einen zweiten Georg Behrendt in Frankenhagen (Taufe, Tod, Heirat) und ich glaube auch nicht, dass es zu diesem frühen Zeitpunkt in Frankenhagen eine weitere Familie mit Georg Behrendt gab.

Desweiteren gehe ich davon aus, dass der Sterbeeintrag (7.) zu unserem Georg Behrendt aus (1.) und (3.) gehört.

Der Sterbeeintrag (8.) gehört zu Georg Behrendt aus (5.), somit würde es sich um den Sohn des Peter Behrendt und Eva NN handeln.

Kurzum: Ich gehe von 2 Georg Behrendt aus, eine Linie in Frankenhagen und die eine Linie in OSterwick. 
Behrendt, Georg (I328)
 
382 Fakten für Johannes Andreas Gatz: Geburtsort ist identisch mit dem Geburtsort der Kinder Gatz, Johannes ANDREAS (I1492)
 
383 Family story is that they escaped conscription into Kaiser's personal military security guard. Paulina's cousin, Sgt. Frederick Herronhelped 2 Senske men, Paulina & her sis Rachel to stow-away in a ship's coal bunker. 21 Days to Ellis Island. Pd 50 Marks
(Die Familiengeschichte besagt, dass sie der Einberufung in die persönliche militärische Sicherheitsgarde des Kaisers entkamen. Paulinas Cousin, Sergeant Frederick Herron, half 2 Senske-Männern, Paulina und ihrer Schwester Rachel, in einem Kohlebunker eines Schiffes unterzutauchen. 21 Tage bis Ellis Island. Pd 50 Mark)


+ Witwer 
Senske, August Michael (I214)
 
384 Felix Hapig geht als Witwer in die Ehe mit Gertrud Rhode Familie: Hapig, Felix / Rhode, GERTRUD Hedwig (F867)
 
385 Fern Myrtle Dohm Hoehne Davis Pangalos

Biological daughter of Oscar William Dohm and Ina Maud Canniff, married on August 14, 1912 in Saint Paul, Minnesota. Daughter of Oscar Henry Hoehne & Ina M. (Canniff) Hoehne after Ina divorced Oscar Dohm on the 23rd of June 1919. Offical last name change from Dohm to Hoehne in 1942. Fern married first to Edward Arthur Davis on Jan. 5, 1937

St. Paul Pioneer Press
Thursday 4-29-2010

Pangalos, Fern H.
Beloved Mother and
Grandmother - Age 91
(Nee Davis, Hoehne) of St. Paul, passed away on April 27, 2010 in the presence of loving family. Preceded in death by Husband, Dr. A. Pangalos; and daughter, Rochelle DePrenger. Survived by children, Valorie (Charles) Vejvoda, Bruce (Bonnie) Davis, Lori (Jeff) Rothmund, and Jeff Davis; grandchildren Charlie Vejvoda, Angela (Dan) Hurley, and Jeffrey (fiancee Brandy) Rothmund; other family and friends. Funeral service at Mueller-Bies Funeral Home-Roseville, 2130 N. Dale St at County Rd B on Saturday, May 1 at 1 PM. Interment Oakland Cemetery. Visitation at the funeral home from 4-8 PM Friday and 12-1 PM Saturday. The family wishes to extend a special thanks to Dr. Thomas Dashiell and the Staff at St. John's Hospital. 
Hoehne, Fern Myrtle (I403)
 
386 Foto:
4 generations -

Loretta Helen Wendt's brother Milo Wendt

of Lena Frederick

of Wilhelmina (Minnie) Getzkow

of Henrietta Ratke  
Rottke, Henriette Wilhelmine (I550)
 
387 Franz Paul Goretzki wurde später adoptiert und erhielt den Namen Papenfus (siehe Geburtseintrag). Auflage für das Erbe war es, den Namen Papenfus anzunehmen. Goretzki, Franz Paul (I2074)
 
388 Franziskanerpater (Dortmund / Bonn-Kreuzberg) Schwanitz, Alexander Paul (I7379)
 
389 Freischulze zu Frankenhagen seit 1769 von Pokrzywnicki, MATTHIAS Franz (I8481)
 
390 Friederich Moos soll gemäß Sterbeeintrag aus Alt-Nassau stammen und um 1813 geboren sein. Zu dem Zeitpunkt lebt nur das Ehepaar Heinrich Moos / Maria Unbekannt in Alt-Nassau, daher vermute ich das Friedrich Moos ein Sohn ist. Moos, Friedrich (I14443)
 
391 Führte ab 1930 die Firma Calderoni in Bochum

Im Jahre 1879 wurde die Firma in Bochum aus der Taufe gehoben. Aus kleinsten Anfängen hat sich das heutige Unternehmen entwickelt. Der Gründer, Joseph Calderoni, im Alter von 16 Jahren aus Italien eingewandert, betrieb am Alten Markt im Schatten der Bochumer Propsteikirche den Zinnguss sowie Reparaturen an Haushaltsgegenständen unterschiedlicher Art.
Vor dem Ersten Weltkrieg verlegte er seinen Betrieb zum Hellweg und wandelte ihn allmählich in ein Geschäft für Haushaltswaren um, mit einer Spezialabteilung ?Bedarfsartikel für Wirte?.
Im Jahre 1920 übergab er die Firma seinem ältesten Sohn Joseph jun., der diese Abteilung zu einem beachtlichen Handelsbetrieb ausbaute und sie durch seinen Spezialversand in ganz Deutschland bekannt und berühmt machte.
Der Zweite Weltkrieg setzte der Expansion und dem ganzen Unternehmen durch totale Vernichtung im Jahre 1944 ein Ende. In Mühsamer Wiederaufbauarbeit kam der Betrieb langsam wieder in Schwung.
Joseph Calderoni jun. Der im Jahre 1945 Mitbegründer der CDU und 1946 zum Stadtverordneten gewählt wurde, war in den 50er Jahren für 9 Jahre Bürgermeister der Stadt Bochum.
Da er sich durch sein außerberufliches Engagement nur noch begrenzt dem Unternehmen widmen konnte, wurde der angegliederte Einzelhandel mit Glas, Porzellan und Geschenkartikel aufgegeben, um eine volle Spezialisierung auf den Gaststättenbedarf zu ermöglichen.
1950 trat sein Sohn Gildo Calderoni nach Kriegsgefangenschaft und Studium als dritte Generation und Mitinhaber in das Unternehmen ein.
Der Verkauf erfolgte zunächst in den gemieteten Räumen bis 1955 der Umzug in das neuerbaute Geschäftshaus auf der Massenbergstraße erfolgen konnte. Das Sortiment wurde wesentlich erweitert und umfasste zu den Bereichen Gastronomie und Hotellerie nun auch die Ausstattung der gesamten Großverbraucher wie Krankenhäuser, Werkskantinen, Schulküchen u. dgl.
Nach einer Verlegung des Betriebes mit erheblicher Vergrößerung auf 2000 qm Grundfläche in das Gewerbegebiet Hofstede im Jahre 1973 konnte dem gestiegenen Anspruch der wachsenden Kundenfrequenz Genüge geleistet werden. Ebenso musste im Außendienst der ?Kundschaft zu Hause? ein Optimum in jeder Hinsicht geboten werden.
Im Jahre 1985 wurde mit einer Betriebsaufspaltung die bis dahin als ?Offene Handelsgesellschaft? geführte Firma in eine GmbH umgewandelt.
Um dem enormen Kostendruck der ?C+C-Betriebe? wirksamer begegnen zu können, wurde auf Initiative der Calderoni GmbH 1988 der ?Fachkreis Gastronomie- und Großküchenausstattung? gegründet, der in kurzer Zeit bundesweit 75 Mitgliedsfirmen umfasste und Gildo Calderoni zu seinem Sprecher wählte. Der inzwischen zum ?Fachverband Gastronomie- und Großküchenausstattung e.V.? mutierte Fachkreis genießt in der gesamten Branche hohes Ansehen.
Wegen dieser und weiterer ehrenamtlicher Tätigkeit im politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich hat Gildo Calderoni vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen. 
Calderoni, JOSEPH Sebastian (I1049)
 
392 führte infolge Namensänderung gemäß Genehmigung des Regierungspräsidenten Hannover vom ...1964 [19.9.1964 ? ; Tgb. 120.265-P.3/64] den Namen ?P o c k `` von Pokrzywnicki, JOSEF August (I8461)
 
393 Führte nach 1918 in Polen den Namen ? P o k r z y w n i c k i ``. von Pokrzywnicki, AUGUST Casimir (I8425)
 
394 Fundstelle: NDB Bd. 22, S. 85-86 - Autor(en) der NDB: Wolf-Dahm, Barbara
Band VIII (1994)Spalten 695-698 Autor: Barbara Wolf-Dahm
ROSENTRETER, Augustinus, Bischof von Kulm, * 13.1. 1844 in Abrau bei Konitz/Westpreußen, + 4.10. 1926 in Pelplin. - R., der
älteste Sohn von Josef R. und Anna geb. Musolf, entstammte einer kinderreichen Bauernfamilie der Koschneiderei. Von 1852 bis
1861 besuchte er das Gymnasium in Konitz und trat dann, wie später zwei jüngere Brüder, in das Pelpliner Priesterseminar ein.
Wegen eines Augenleidens mußte er sein Studium bald für eine Kur in Danzig unterbrechen (1862) und später in Bonn und
Münster/Westfalen fortsetzen, von wo aus er regelmäßig in Bad Ems Heilung suchen konnte. Dort lernte er auch den
Zentrumsführer Ludwig Windthorst persönlich kennen. 1869 erwarb R. in Münster mit der bibelwissenschaftlichen Abhandlung
»De tribus versibus primis cap. undecimi S. Pauli ad Hebraeos« den Grad eines Lizentiaten der Theologie. Im Anschluß daran
absolvierte er den Pastoralkurs im Priesterseminar zu Pelplin und empfing am 12.3. 1870 in der dortigen Kathedrale die
Priesterweihe. Nach kurzen Vikariaten in Neuenburg/Weichsel und in der Pfarrei St. Brigitten/Danzig ernannte ihn Bischof
Johannes Nepomuk von der Marwitz (s.d.) zum Professor für Exegese am Pelpliner Priesterseminar. Seine Lehrtätigkeit wurde
jedoch durch den Kulturkampf beeinträchtigt und endete mit der Schließung des Seminars 1876. Für eine Reihe von Jahren
verließ R. seine Heimat, um in Rom, im Heiligen Land sowie in Ägypten seine exegetischen Studien zu vertiefen. 1885 übernahm
er die Leitung des katholischen Lehrerseminars in Berent/Westpreußen und die Aufsicht über das Schulwesen. Als am 14.6. 1887
das Priesterseminar in Pelplin wiedereröffnet werden konnte, erhielt R. nicht nur seine frühere Professur zurück, sondern wurde
auch zum Regens des Seminars und darüber hinaus ins Domkapitel berufen (22.8. 1887). Seit 1881 bekleidete er das Amt des
Prosynodalexaminators, 1889 wurde er Defensor vinculi im bischöflichen Offizialat. Aus Anlaß seiner 25-jährigen Dozentur verlieh
ihm die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster 1896 die theologische Ehrendoktorwürde. Im gleichen Jahr
übernahm er zusätzlich die Professur für Moraltheologie im Pelpliner Priesterseminar. Trotz all dieser Belastungen fand R. noch
die Zeit zur Veröffentlichung kleinerer lokalhistorischer Abhandlungen sowie verschiedener Artikel in »Wetzer & Welte's
Kirchenlexikon«. Nach dem Tod des Kulmer Ordinarius Leo Redner (s.d.) wurde R. auf Drängen des Heiligen Stuhles am 22.12.
1898 vom Domkapitel zum Bischof gewählt. Das knappe Wahlergebnis (neun von 14 Stimmen) spiegelt die nationale Spaltung
des Kapitels wider, die R. während seiner gesamten Amtszeit Probleme bereiten sollte. Die Weihe empfing er am 9.7. 1899 in der
Kathedrale zu Pelplin aus der Hand des benachbarten Bischofs von Ermland, Andreas Thiel. R. versuchte, sich aus dem
zunehmenden Nationalitätenkonflikt zwischen Deutschen und Polen in Westpreußen herauszuhalten, indem er sich auf die
Seelsorge konzentrierte. Dabei kam ihm zugute, daß er das Polnische fließend beherrschte, wodurch er auch die Achtung seiner
polnischen Diözesanen gewann. Während seines Episkopats entstanden über 60 neue Pfarreien bzw. Seelsorgestationen.
Darüber hinaus errichtete er ein Konvikt in Neustadt/Westpreußen und förderte das Universitätsstudium angehender Geistlicher. In
dem sich zuspitzenden Konflikt zwischen der preußischen »Germanisierungspolitik« (Ansiedlungsgesetze, Einschärfung des
Deutschen als Unterrichtssprache, daraufhin Schulstreik 1906/07) und der Agitation nationalpolnisch gesinnter Priester in
Westpreußen versuchte R., ausgleichend zu wirken. Gegenüber den Staatsbehörden verteidigte er die Vorlesungen in polnischer
Sprache am Priesterseminar zu Pelplin. Aus historischen und pastoralen Gründen lehnte er die seit 1904 von der Regierung
betriebene Herauslösung des Bistums Kulm aus dem Metropolitanverband Gnesen-Posen, dem Zentrum der polnischen
Unabhängigkeitsbewegung, ab. Etwa zur gleichen Zeit tauchte R.s Name in den Verhandlungen zwischen der preußischen
Staatsführung und dem Heiligen Stuhl über die Besetzung des erzbischöflichen Stuhles von Gnesen-Posen auf. Jedoch wurde der
Plan einer Transferierung R.s nicht weiter verfolgt, weil man in Berlin vermutlich in dem vorsichtig vermittelnden Kurs des
westpreußischen Bischofs eine zu große Nachgiebigkeit gegenüber den polnischen Interessen sah. Während des Ersten
Weltkrieges organisierte R. mehrere Kollekten und eine Reihe von Hilfsmaßnahmen in seiner Diözese, welche u.a. der
Bevölkerung Zentralpolens und Litauens, aber auch dem Internationalen Roten Kreuz zugute kamen. Aufgrund seiner strikten
Neutralität konnte er im Amt verbleiben, als durch den Friedensschluß von Versailles 1919 der größte Teil des Bistums Kulm an
den wiedererstandenen polnischen Staat fiel. Auf dem Diözesankatholikentag in Dirschau am 31.5. 1924 bezeichnete R. die
Erneuerung Polens als einen Akt göttlicher Gerechtigkeit und rief die Gläubigen zur Loyalität gegenüber der jungen Republik auf. 
Rosentreter, Augustinus Johann (I6336)
 
395 Für ihn war es die 2. Ehe Familie: Bombeck, FRANZ Heinrich / Dormann, Maria Katharina (F763)
 
396 Geburt 1819 (Tod), 1821 (Heirat) Thiede, Mathias (I8178)
 
397 Geburt ist eine Vermutung, da sich kein Trauung in Lichnau findet. Ein Paten von Maria Julianna Theodora Scheffler lautet Maria Janowitz, das könnte die Schwester sein. Janowitz, ANNA Susanna (I2764)
 
398 Geburtsort eher Firchau Sawatzki, Carl (I6519)
 
399 Geburtsort entweder
Gostoczyn (poln. Gostycyn)
Heidemühle (poln. Gostycyn) 
Pryba, Andreas (I5606)
 
400 Geburtsort Frankenhagen ist eine Vermutung, da die Ehe in Frankenhagen geschlossen worden ist. Gatz, Elisabeth (I1568)
 

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